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Schnarch- und Schlaf­medizin

Schnarch- und Schlaf­medizin

Erholsamer Schlaf ist eine wichtige Grundlage für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Wenn die nächtliche Regeneration gestört ist, können Konzentrationsschwächen, Tagesmüdigkeit und ein eingeschränktes Wohlbefinden die Folge sein. Häufig spielt dabei das Schnarchen eine Rolle, das nicht nur störend für die Umgebung ist, sondern auch gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

Nicht jedes Schnarchen ist gleich

Formen des Schnarchens

Schnarchen entsteht durch eine Verengung der oberen Atemwege. Dabei geraten Gaumensegel, Zunge oder Rachenwände in Vibration. Die Ausprägung kann unterschiedlich sein:

Einfaches Schnarchen

Ohne gesundheitliche Folgen, aber oft belastend für den Partner oder die Partnerin.

Schlafbezogene Atmungsstörungen

Wenn die Atemwege während des Schlafs zeitweise verschlossen sind (Schlafapnoe), kommt es zu Atemaussetzern. Diese können zu einer deutlichen Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen und das Risiko für Begleiterkrankungen erhöhen.

Wenn Schlaf zur Belastung wird

Symptome und mögliche Folgen

Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Schlafstörung sind unter anderem:

  • lautes, unregelmäßiges Schnarchen,
  • Atempausen während des Schlafs,
  • morgendliche Kopfschmerzen oder trockener Mund,
  • ausgeprägte Tagesmüdigkeit,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen.

Eine genaue Abklärung ist wichtig, um die Ursache zu bestimmen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Gemeinsam für erholsamen Schlaf

Zusammenarbeit mit Schlafmedizinern

Bei Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung erfolgt die weiterführende Diagnostik in Kooperation mit Schlafmedizinern und spezialisierten Schlaflaboren. Dort kann die Schlafqualität detailliert aufgezeichnet und die Häufigkeit von Atemaussetzern erfasst werden. Auf dieser Basis wird entschieden, welche Form der Versorgung sinnvoll ist.

Sanfte Therapie gegen Schnarchen

Unterkiefer­protrusions­schienen

Neben der klassischen Überdruckbeatmung mit Atemmasken (CPAP) gibt es für bestimmte Fälle die Möglichkeit, eine Unterkieferprotrusionsschiene anzufertigen. Diese individuell hergestellte Schnarchschiene wird nachts getragen und schiebt den Unterkiefer leicht nach vorn. Dadurch werden Gaumensegel und Zunge stabilisiert, die Atemwege bleiben geöffnet und das Schnarchen reduziert sich deutlich.

Ein Verbindungselement sorgt dafür, dass die diagnostizierte Vorschubposition zuverlässig gehalten wird und der Unterkiefer nicht in die Ausgangslage zurückfällt. Die Schiene ist in der Regel gut verträglich, lässt sich anpassen und kann zu einer spürbaren Verbesserung der Schlafqualität führen.

Ihre Gesundheit stets im Blick

Nachsorge und Kontrolle

Nach der Anpassung einer Schiene sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Zahnarztpraxis in Hamburg-Bergedorf notwendig. Dabei wird überprüft, ob die Position weiterhin optimal ist und ob Veränderungen im Gebiss oder Kiefergelenk auftreten. Nur durch eine kontinuierliche Nachsorge kann eine langfristige Wirksamkeit gewährleistet werden.